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Artenseite

Ratten und Mäuse: Bekämpfung und dauerhafter Verschluss

Geräusche über der Decke, Kotkrümel hinter dem Kühlschrank, angebissene Kabel: Nagetiere vermehren sich schnell und richten Schaden an. Wir bestimmen die Art und handeln, bevor daraus eine Kolonie wird.

  • Einschätzung nach Foto
  • Passende Methode
  • Nachkontrolle inklusive
Aufgeräumter Keller eines Schweizer Wohnhauses mit Kellerfenster — typische Umgebung für Nagetiere
  • 26

    Kantone abgedeckt

  • 7 Tage

    die Woche im Einsatz

  • 4

    Dringlichkeit (1–5)

  • Kostenlos

    Einschätzung nach Foto

Bestimmen

Comment reconnaître ratten und mäuse

Die Hausmaus ist klein und grau, mit spitzer Schnauze; ihr Kot misst wenige Millimeter. Ratten sind deutlich schwerer, ihr Kot erreicht ein bis zwei Zentimeter. Klar abzugrenzen ist der Marder, der grösser ist und sich im Estrich oder im Motorraum bemerkbar macht. Ein Foto der Spuren erleichtert die Zuordnung erheblich.

  • Kot — bei Mäusen wenige Millimeter, bei Ratten deutlich grösser

  • Nachts Kratzen und Trippeln in Zwischenwänden und im Estrich

  • Angenagte Kabel und Verpackungen

  • Fettige Schmierspuren entlang der Wände

  • Beissender Uringeruch

  • Nester aus zerfasertem Material

Wo sie sich aufhalten

  • Estrich und Dachraum

  • Keller

  • Abgehängte Decken

  • Kriechkeller

  • Hinter Haushaltgeräten

  • Installationsschächte

  • Hohlwände

  • Umgebung von Containern und Kompost

Entwicklung. Nagetiere pflanzen sich das ganze Jahr über fort, und zwar rasch: aus wenigen Tieren wird in wenigen Monaten eine Kolonie. Deshalb zählen zwei Dinge — früh eingreifen und die Zugänge dichtmachen.

Dringlichkeit

Warum Zuwarten teuer wird

Hoch, sobald Lebensmittel, Kinder oder angenagte Kabel im Spiel sind. Wer früh handelt, hält die Kolonie klein und den Schaden überschaubar.

  • Verunreinigung von Lebensmitteln

  • Angenagte Kabel, im schlimmsten Fall mit Brandfolge

  • Zerstörte Dämmung und beschädigtes Holz

  • Über Urin und Kot können Krankheitserreger weitergegeben werden

Wo Hausmittel aufhören. Ein paar Fallen erwischen die Tiere, die man ohnehin gesehen hat, nicht aber die Kolonie und schon gar nicht die Zugänge. Schlecht platzierte Köder sind gefährlich und wirkungslos zugleich. Fachlich wird zuerst gesucht, dann gesichert geködert und am Schluss verschlossen.

Einsatz

Unser Vorgehen

  1. Inspektion

    Gesucht werden Eintrittsstellen, Nistplätze und Nahrungsquellen; parallel wird beurteilt, wie weit der Befall fortgeschritten ist.

  2. Passende Behandlung

    Gezieltes Fallenstellen, gesicherte Köderstationen, die für Kinder und Haustiere unzugänglich sind, und der Verschluss der Zugänge — erst das macht die Bekämpfung dauerhaft. Welche Kombination zum Zug kommt, hängt vom Objekt und seinen Bewohnern ab.

  3. Nachkontrolle

    Mindestens ein erster Einsatz und eine Kontrolle; bei stärkerem Befall und laufender Köderüberwachung entsprechend mehr.

  4. Vorbeugung

    Öffnungen schliessen — Gitter, Türschwellen, Durchführungen

Was Sie sofort tun können

  • Lebensmittel in dicht schliessende Behälter umfüllen

  • Abfall regelmässig hinausbringen

  • Nahrungsreste und Krümel konsequent entfernen

  • Eintrittsstellen suchen

  • Notieren, wo sich die Tiere bewegen

  • Keine offen ausgelegten Giftköder verwenden

Vorbereitung

  • Zugang zu den betroffenen Bereichen frei räumen

  • Lebensmittel wegräumen

  • Kinder und Haustiere im Haushalt melden

Fachperson kontrolliert eine Sockelleiste in einem hellen Schweizer Innenraum

Nach der Behandlung

Nachsorge und Vorbeugung

  • Hygiene konsequent halten

  • Die gesetzten Geräte nicht verschieben

  • Jede neue Spur melden

  • Verschlossene Zugänge verschlossen halten

  • Öffnungen schliessen — Gitter, Türschwellen, Durchführungen

  • Abfall und Kompost im Griff behalten

  • Wasser- und Nahrungsquellen entziehen

  • Regelmässig kontrollieren, gerade im Herbst

Schweizweit

Ratten und Mäuse in der ganzen Schweiz

Von den grossen Städten bis in kleinere Gemeinden: Wir sind in allen 26 Kantonen im Einsatz. Wählen Sie Ihren Kanton für die Angaben vor Ort.

FAQ

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob es Ratten oder Mäuse sind?

An der Grösse des Kots, am Ausmass der Frassschäden und daran, wo sich die Tiere aufhalten. Ein Foto der Spuren bringt meist Klarheit.

Ist eine einzelne Maus schon ein Problem?

In aller Regel ist sie der sichtbare Teil von mehr. Früh zu handeln ist günstiger als abzuwarten.

Sind Köder für meine Haustiere gefährlich?

Wir arbeiten mit gesicherten Stationen, an die weder Tiere noch Kinder gelangen, und beraten Sie zur Platzierung.

Ein Tier ist in der Wand verendet — was jetzt?

Das ist die typische Folge unsachgemäss eingesetzter Gifte. Wir bevorzugen Vorgehensweisen, bei denen dieses Risiko gering bleibt.

Muss man die Löcher wirklich zumachen?

Ja. Ohne Verschluss der Zugänge ist jede Bekämpfung nur eine Pause, denn der Nachschub bleibt bestehen.

Kommen Sie auch in Mehrfamilienhäuser und Gemeinschaftskeller?

Ja, bei Bedarf in Absprache mit der Liegenschaftsverwaltung.

Unsicher, ob es Ratten und Mäuse sind?

Schildern Sie Ihre Situation oder schicken Sie ein Foto. Wir grenzen die Art ein, schätzen die Dringlichkeit ein und organisieren den Einsatz — schweizweit, 7 Tage die Woche.